Gateway VB-SMI Modbus
Das Gateway VB-SMI ist ein Schnittstellenwandler zur Anbindung des SMI-Busses an Gebäudeautomationsschnittstellen, in der vorliegenden Variante an eine Modbus-RTU-Schnittstelle. Mit dem SMI-Bus können Antriebe in Rollladen- und Sonnenschutzanlagen gesteuert werden. Das Gateway wurde für die Anbindung von bis zu 16 SMI-Antrieben entwickelt.
Die 24-V-Versorgungsspannung und Modbus können mit Hilfe der Federzugstecker durchgeschliffen werden. Der SMI-Bus kann auf Federzugklemmen abgegriffen werden, wobei zusätzlich ein Relaisausgang besteht, über den Antriebe spannungslos geschaltet werden können.

Die Parametrierung der SMI-Antriebe sowie die Steuerung erfolgen unabhängig vom Hersteller über Modbus. Die Busanbindung erfolgt über die weit verbreitete RS-485-Schnittstelle (galvanisch getrennt), auf der mittels Modbus RTU kommuniziert wird. Die Einstellung der Modbus-Moduladresse erfolgt über den DIP-Schalter.
Besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme ist die sehr einfach zu benutzende Handbedienebene. Über diese können Funktionen von der SMI-Adressierung bis zur Motoransteuerung bedient werden.
Die LEDs auf der Handbedienebene zeigen den jeweiligen Zustand sowohl der Antriebe als auch des Gateways durch den transparenten Deckel gut sichtbar an. Nach 5 Minuten ohne Tastendruck gehen die LEDs der Tastatur aus, um Energie zu sparen.
Technische Daten:
| Einspeisung Anschluss: 0,2–2,5 mm² Spannung: 20–28 V DC Stromaufnahme: max. 90 mA Leistungsaufnahme: Eigenverbrauch 2 W Zulässige Umgebungsbedingungen Maße Hutschienengehäuse |
Schnittstellen: RS-485 Modbus RTU Übertragungsrate: 9600 / 19200 / 38400 / 57600 / 115200 Bit/s Parity / Stopp-Bits: Even / ein Stopp-Bit Odd / ein Stopp-Bit Keine / zwei Stopp-Bits Anzahl der VB-Module: abhängig von der Modbus-Konfiguration SMI-Schnittstelle Binäre Ausgänge |
Inbetriebnahme und Montagehinweis
Die Verdrahtung des Automationsmoduls erfolgt nach dem beiliegenden Anschlussplan. Es wird empfohlen, den Modbus als Linie zu verdrahten. Die gelbe Power-LED am Modul zeigt das Vorhandensein der 24-V-Versorgungsspannung an. Die COM-LED dient zur Analyse der Modbus-Schnittstelle und hat folgende Bedeutung:
- Dauerleuchten: Kommunikation OK.
- Langsames Blinken (Sekundentakt): Keine Kommunikation.
- Schnelles Blinken: Anschluss OK, aber keine Kommunikation. Das Modul wurde softwareseitig noch nicht eingebunden, liest aber Telegramme mit, die für andere Geräte bestimmt sind.
Weiterhin gibt es eine SMI-TX/RX-LED, die bei Telegrammverkehr auf der SMI-Schnittstelle zu blinken beginnt.
Das Einstellen der Moduladresse des Modbus erfolgt über den DIP-Schalter.
Zulässiger Adressbereich: 1–247

